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JACK - Newsletter #5



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Liebe Leser:innen des JACK - Newsletters,


Wir begrüßen Sie ganz herzlich zur Frühlingsausgabe unseres Newsletters!
Hier finden Sie Informationen zu freien Plätzen in unseren Deutschkursen, aber auch Neuigkeiten zu interessanten Projekten bei JACK.
Wir wünschen viel Spaß!


Inhalt

  1. Aktuelle Plätze in unseren Deutschkursen
  2. Der Frühling zieht ein!
  3. Ausblick - Sprache im Beruf
  4. Kennen sie schon...?
  5. Fahrradprojekt
  6. Unterstützung durch Spenden

1. Aktuelle Plätze in unseren Deutschkursen

Leider gibt es bei JACK momentan fast keine freien Plätze in den Deutsch- und Alphabetisierungskursen.

Mit einer Ausnahme:

Im neu beginnenden Kurs B.1 haben wir drei Plätze mit Kinderbetreuung.

Kennen Sie eine Frau, für die der Kurs in Frage kommt? Bei Interesse schreiben Sie uns am besten eine E-Mail an info@jack-berlin.org oder rufen sie uns unter 030 91566720 an, um einen Termin zur Anmeldung zu vereinbaren.

Wir rechnen damit, erst zum Sommer 2022 neue Anmeldungen in den anderen Kursen durchführen zu können und bitten um Ihr Verständnis, dass wir bis dahin keine Vormerkungen entgegennehmen.

  • Weitere kostenlose Deutschkursanbieter:innen finden Sie hier
  • Bei Integrationskursberechtigung finden Sie zahlreiche Kursträger hier
  • Geflüchtetenkurse und andere Deutschkurse bieten die zwölf Berliner Volkshochschulen mit einer umfassenden Beratung an.

2. Der Frühling zieht ein!
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Im Herbst 2021 haben wir in zwei Pflanzaktionen zusammen mit den Frauen von JACK und Anwohner:innen dutzende Blumenzwiebeln und einige Sträucher auf dem Kranoldplatz gepflanzt. Die bepflanzten Baumscheiben haben den Winter gut überstanden.

Das große Beet, das wir ebenfalls bepflanzt haben, wird leider immer noch zu oft als Hundetoilette benutzt. Unsere angebrachten Schilder haben wir mehrfach erneuert, um auf unsere Pflanzen aufmerksam zu machen.

Und nun, seit etwa drei Wochen stecken viele Blumen ihre Köpfe aus der Erde und manche sind auch schon voll erblüht. Wir haben zwei Gießkannen samt Zahlenschloss an die fest installierte Pumpe auf dem Kranoldplatz platziert. Ein Hinweisschild erklärt interessierten Anwohner:innen, dass sie sich den Zahlencode im Büro bei JACK abholen können, um die Blumen, aber auch die Bäume auf dem Platz regelmäßig zu gießen. Wir hoffen, dass es noch mehr Nachahmer:innen geben wird und die Blumen nicht nur uns Menschen, sondern auch die Insekten erfreut.
 

3. Ausblick - Sprache im Beruf

Lange geplant und darauf gefreut, sind wir nun mitten in unserem Projekt „Sprache im Beruf“ angelangt. Die letzten Jahre haben wir die persönlichkeitsstärkenden Angebote für die Frauen stark einschränken müssen, doch nun starten wir mit einem Großprojekt, was bereits 2018/19 ein voller Erfolg war.

Das Projekt „Sprache im Beruf“ richtet sich an Schülerinnen, die ihr gelerntes Sprachwissen anwenden wollen. Es dient außerdem der Berufsorientierung und dem Steigern des eigenen Selbstwertes.

Konkret besuchen einige unserer Schülerinnen ein- bis zweimal die Woche z. B. eine Kita, ein Seniorenheim, ein Restaurant oder eine Fahrradwerkstatt. Dabei kooperieren wir mit Einrichtungen aus der unmittelbaren Umgebung und werden vom Bezirk Neukölln sowie dem ESF gefördert.

Unsere ersten zwei Hospitantinnen starten übrigens bereits in Kürze! (:
Seid also gern gespannt auf ihre Erfahrungen, denn wir werden berichten!


4. Kennen Sie schon...?
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Maya ist eine Dozentin bei JACK.


Wie lange bist du schon bei JACK?

Bei JACK bin ich seit dem Frühjahr 2015, also schon 7 Jahre.


Wie bist du auf JACK gestoßen?

Ich habe durch eine Jobbörse im Internet (den genauen Namen weiß ich leider nicht mehr) das Stellenangebot für JACK gefunden. Eine Freundin von mir, mit der ich die Qualifizierung für Deutsch als Zweitsprache gemacht habe, kannte JACK und hat mir die Bildungsstätte dann empfohlen. Daraufhin habe ich mal die Internetseite der Bildungsstätte besucht. Das Angebot hat mich sehr angesprochen, weshalb ich mich entschied hier als Dozentin anzufangen.

Was schätzt du an JACK?

Ich schätze insbesondere zwei Dinge an JACK. Im Gegensatz zum normalen Integrationskurs hat man hier glücklicherweise keinen Zeitdruck. Die Schülerinnen müssen nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ein bestimmtes Sprachlevel erreichen. Das wäre bei den meisten Teilnehmerinnen aufgrund ihres Hintergrundes, ihrer Voraussetzungen sowie Lebenssituation auch gar nicht möglich. Ich finde es total angenehm, dass man die Freiheit hat, sich dem Können und dem Lerntempo der Frauen anzupassen.

Zum anderen schätze ich das Arbeitsklima sehr. Alle Mitarbeiterinnen haben einen sehr guten und respektvollen Umgang miteinander. Ich finde es super, dass es hier keine wirkliche Hierarchie gibt. Alle Mitarbeiterinnen stehen auf einer Stufe, unabhängig ihrer Stellung, also beispielsweise die Projektleiterin, Dozentinnen, Erzieherin, Praktikantin, die Bundesfreiwillige sowie die Ehrenamtlichen. Alle sind gleichberechtigt. Das kannte ich davor auch gar nicht.

Was mich persönlich nicht betrifft, aber was ich super finde, ist das Empowerment der Frauen durch JACK. Die Frauen kommen nicht nur wegen des Deutschkurses, sondern auch, um sich zu treffen und Kontakte zu knüpfen. Sie können sich in einem geschützen Rahmen entfalten, da sie viele andere Dinge durch außerkursliche Projekte ausprobieren können. Durch die Vermittlung an andere Hilfsangebote auf allen Ebenen, werden sie an das Netzwerk angeschlossen und fühlen sich nicht allein. JACK ermutigt aber auch zur Selbsthilfe.


Was könnte verbessert werden?

Viele Mitarbeiterinnen haben noch andere Ideen für außerkursliche Angebote sowie Projekte. Leider fehlen dazu oftmals die Räumlichkeiten oder die Zeit, weswegen vieles nicht verwirklicht werden kann. Das ist sehr schade. Andererseits ist es natürlich auch besonders schön in einem kleinen Team zu arbeiten.


Was sollten Dozentinnen mitbringen, um bei JACK zu arbeiten?

Auf jeden Fall kulturelle Offenheit und die Bereitschaft über den Tellerrand des Deutschkurses zu schauen. Man sollte auch eine gewisse Sensibilität und Aufmerksamkeit gegenüber den Schülerinnen mitbringen. Verständnis für die Lebenssituationen der Schülerinnen zu haben, ist von großer Bedeutung. Dozentinnen sollten diese auch im Unterricht berücksichtigen. Um sich den Schülerinnen und deren Hintergründen im Unterricht anpassen zu können, sind Flexibilität und Spontanität grundlegend. Natürlich braucht man Geduld, Gelassenheit und vielleicht auch ein bisschen Humor. Akzeptanz und Kommunikation sind auf jeden Fall auch entscheidend für eine gelingende Teamarbeit.


Was wünschst du dir für die Zukunft?

Die Frage fand ich am schönsten! Das JACK so erhalten bleiben kann, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Ich wünsche mir, dass ich davon ein Teil bleiben kann und weiterhin mit so viel Freude morgens zur Arbeit radel.


5. Fahrradprojekt
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Nach der Winterpause, in der wir das Fahrradfahren erstmal aufs Eis gelegt haben, starteten wir nun Mitte März wieder voll durch. Wir begaben uns mit einigen interessierten Schülerinnen auf den Kranoldplatz, der die perfekte Fläche zum üben und fahren bietet.

Mit Mühe und Spaß konnten die Teilnehmerinnen schon erste Fortschritte machen. Durch das kontinuierliche Üben, können die Schülerinnen zwar noch etwas unsicher, aber schon alleine fahren. Wir hoffen, dass wir mit besser werdendem Wetter mehr Schülerinnen erreichen und uns regelmäßig einmal pro Woche auf den Kranoldplatz begeben können.

Allerdings suchen wir noch Helferinnen, die Zeit und Lust haben die Frauen beim Fahrradfahren lernen zu begleiten. Fahrräder, Westen und Helme haben wir hier vor Ort. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!
 

6. Unterstützung durch Spenden
 
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Sie wollen uns unterstützen, oder kennen Jemanden, der das möchte?

Die Schülerinnen starteten Anfang 2022 in einen frisch renovierten Klassenraum. Um den Raum nun fertig zu stellen, benötigen wir finanzielle Unterstützung für ein fest installiertes Whiteboard. Momentan sind nur kleine schiebbare Tafeln in Benutzung, die nicht genügend Fläche für den Unterrichtsstoff bieten. Außerdem ist die Sicht besonders in den letzten Reihen stark eingeschränkt. Mit dem Whiteboard wollen wir auch die Dozentinnen bei der Umsetzung ihres Unterrichtes unterstützten.

Schauen Sie doch gerne bei betterplace.org unter diesem Link vorbei! Über Unterstützung von Ihnen oder Personen aus Ihrem Umfeld würden wir uns sehr freuen!
 


Auf Wiedersehen!





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JACK – Bildungsstätte für geflüchtete und schutzbedürftige Frauen | Projektleitung: Daniela Dachrodt | Kranoldstraße 22 | Deutschland | 12051 Berlin | +49 30 9156 6720 | https://www.jack-berlin.org |
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